
>> Keksrezepte von Margreth>>
Bergkräuteraufstrich (das lang versprochene Rezept für meine Stammgäste :) 200 g Frischkäse 200 g Topfen (Quark) 1 Messerspitze Senf 2 EL. kaltgepresstes Öl (nach belieben z.B. Sesam-, Oliven- oder Walnussöl) Saft einer halben Zitrone oder 1 EL Essig 1 Prise Zucker, Bergkräutersalz von Margreth, etwas Pfeffer, 1 Hand frische Berg- oder Gartenkräuter je nach Jahreszeit wie z.B. Giersch, Petersill, Schnittlauch, Spitzwegerich, Löwenzahnblätter, Dill, Kerbel. 3 -4 verschiedene davon genügen. Wer mag ein bisschen feinen Zwiebel und Knoblauch (1 Zehe)

Zubereitung: Den Frischkäse und Topfen verrühren, Kräuter waschen und klein schneiden und alle anderen Zutaten untermischen, fertig. PS: Wer die Kräuter wie Giersch, Spitzwegerich usw. noch nicht kennt, kann im Sommer mal auf Urlaub kommen, da mache ich 1x in der Woche Käuterspaziergänge.
Rote Rüben Rohkost Salat (Rote Bete)
250g rote Rüben
200g Äpfel
1/8 l Sauerrahm
Etwas Salz, Kümmel, 1 Esslöffel geriebenen Kren, 1 kl. Löffel Honig
2 Esslöffel kaltgepresstes Sonnenblumenöl
Saft einer ½ Zitrone
Rote Rüben schälen, fein raffeln, die Äpfel (bio) mit der Schale etwas gröber reiben. Mit den anderen Zutaten vermischen und abschmecken.
Selleriecremsuppe
herrlich im Herbst und Winter (für 4 Pers.)
1 mittlere Knolle Sellerie
½ l Wasser oder Gemüsebrühe
1 El. Wasser
1 EL. Butter
40g Haferflocken
½ l Milch
1 Tl. Salz
1/8 l Sauerrahm
Muskat, Petersilie
Kräutersalz
Sellerie waschen schälen, grob raspeln und in Butter leicht andünsten. Dann die Haferflocken leicht mitdünsten. Mit Milch und Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen. Ca. 10 Minuten leicht kochen. Würzen und abschmecken. Wer will kann das ganze auch mit dem Stabmixer mixen, dann wird es eine ganz sämige Suppe.
Vor dem servieren mit Sauerrahm und gehackter Petersilie garnieren.
Klare Gemüsesuppe ohne Salz
ist basisch und kann für vieles verwendet werden
Ich mache mir immer eine Gemüsesuppe auf Vorrat, die kann man für vieles verwenden, wie z.B. zum Aufgießen von Suppen und Saucen, alles hat dann einen vollen Geschmack und ist vor allem auch gesund.
Man nehme einen Topf mit 2 - 3 l kalten Wasser da gebe ich ungefähr je 200g Karotten, Petersiliewurzel, Sellerie, Lauch, Kartoffeln (entschlacken), 1 Zwiebel und 3 Knoblauchzehen gut gewaschen und alles mit Schale etwas schneiden.
Gewürze sind sehr wichtig - da kommen rein, Lorbeer, Kümmel ganz, Wacholder, Koriander ganz, ein paar Scheiben Ingwer (wichtig im Winter, wärmt von innen) im Sommer kann man eine Hand voll frische Wiesen- und Gartenkräuter wie Giersch, Petersilie, etwas Bohnenkraut, Majoran, Brennessel, Breitwegerich, Maggikraut verwenden. Frische Kräuter erst zum Schluss (letzten 5 Minuten oder nur noch zum Nachziehen) in den Topf geben und zudecken.
Das ganze leicht köcheln - eine gute 1/2 bis 1 Stunde, dann schalte ich aus und lasse es noch ca. 15 min. nachziehen.
Zur Abwechslung kann man auch statt Kartoffeln – Vollkornreis, Dinkel, Qinoa oder Hirse nehmen, oder ein bisschen abwechselnd mal Zuccini, Tomaten oder Weißkraut, (was man es gerade da hat) Wurzelgemüse ist aber vorrangig.
Achtung!
Suppe ohne Salz kochen, diese Gemüsesuppe ist sehr wertvoll und kann auch zur Entschlackung wie eine Tasse Tee am Tag verteilt getrunken werden, schmeckt ganz super finde ich. In einer Thermoskanne kann man sie mit zur Arbeit nehmen.
Gutes Gelingen wünscht euch Margreth
Zwetschkenknödel (geht auch mit Marillen oder Erdbeeren)
Zutaten für ca. 13 bis 15 Knödel: 600g Kartoffeln 200g Dinkelmehl (oder Weizenmehl) 45g Butter 2 Eier (M) 1 EL Weizengries etwas Salz ca. 15 Stück Zwetschken (Pflaumen) Rohmarzipan oder Würfelzucker (zum Füllen der Zwetschken) 100g Butter und 100g Brösel, etwas Zucker(für die Butterbrösel)
Die Kartoffeln weich kochen, schälen und noch warm passieren. Auf einer Arbeitsfläche aus Mehl, zerlassene Butter, Eiern, Grieß, passierten Kartoffeln und einer Prise Salz einen geschmeidigen Teig kneten. (Nicht zu lange, sonst wird er zäh) Die gewaschenen Zwetschken entkernen und den Kern durch ein Stück Marzipan (oder ein Stück Würfelzucker und etwas Zimt) ersetzen. Den Teig zu einer etwa 5 cm dicken Rolle formen, in Scheiben schneiden und in die flach gedrückten Teigstücke jeweils eine Zwetschke einhüllen, wobei der Teig gut, aber behutsam angedrückt werden sollte. Leicht gesalzenes Wasser zum Sieden bringen und die Knödel darin vorsichtig 12 - 15 Minuten ziehen lassen. Inzwischen in einer Pfanne die Butter erhitzen, Semmelbrösel darin goldbraun rösten, Zucker nach belieben dazugeben. Die fertigen Knödel gut abtropfen lassen und in den Butterbröseln wälzen, anrichten und mit Staubzucker bestreuen. Bei uns wird es als Hauptgericht oder als Nachtisch serviert. Dazu trinkt man ein Glas Milch. Mein Tipp: Oft bleiben ein paar Kartoffeln bei einer Mahlzeit übrig, aus diesen (schon kalten Kartoffeln) kann man schnell einen Kartoffelteig zubereiten. Die Konsistenz der Kartoffeln ist immer verschieden, also einfach ein bischen nach Gefühl gehen, z.B. wenn der Teig zu weich ist, etwas Mehl oder Brösel dazu geben. Aus diesen Teig kann man auch Kroketten machen :) Kleine Röllchen, 1,5 cm dick und 5 cm lang, in Brösel welzen und dann in der Friteuse oder in der Pfanne im schwimmenden Fett ausbacken. Ich wünsche euch gutes Gelingen! Margreth Vötter
Lebkuchenrezept (geht ganz schnell, schmeckt lecker und ist ganz weich)
Zutaten:
* 600g Roggenmehl * 250g Kristallzucker * 200g Honig * 3 ganze Eier * ¾ Pkg. Lebkuchengewürz, 1Pkg.Vanillinzucker, * Zitronen-, oder Orangenschale unbehandelt, * einen Schuss Rum, * 1 Esslöffel Natron, eine Prise Salz, * für´s Blech einfach Milch dazugeben, bis der Teig streichfähig ist. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, vermischen, 5min. an einem warmen Ort stehen lassen. Inzwischen ein Bachblech (40x30cm) mit Margarine ausstreichen mit Mehl oder Brösel bestauben, oder einfach nur Backpapier drauflegen. Teig drauf streichen.
Wenn ihr die Teigspachtel mit Wasser befeuchtet, kann man den Teig ganz gut verteilen und glatt streichen. Das Backrohr auf 180 Grad aufheizen und ca. 15 min. backen.
Da jedes Backrohr unterschiedlich heizt, kann ich euch sagen, der Lebkuchen braucht wenig Hitze.
Ich mache diesen Lebkuchen immer aufs Blech, es geht sehr schnell, der Lebkuchen ist schön weich. In mundgerechte Stücke schneiden, oder noch mit Marmelade bestreichen und eine Schokoladenglasur drüber ziehen. Fertig. Natürlich kann man auch den Teig ausrollen (0,5cm dick) Zutaten nach Rezept, nur weniger Milch nehmen und ausstechen mit etwas Milch besteichen, und bei gleicher Hitze aber nur ca. 12 min. backen.
Ihr könnt statt Roggenmehl, Vollkornroggenmehl verwenden, oder mischen mit ca. 200g Dinkelmehl und 400g Roggenmehl, wenn alles aus Vollkorn gemacht wird, braucht´s etwas mehr Flüssigkeit. Auch statt Kristallzucker kann man braunen Zucker verwenden.
Ich wünsche gutes Gelingen! Margreth Vötter
Diplomaten- Pudding
Zutaten für 12 Portionen:1/4 l Milch 2 Dotter (Gewichtsklasse groß) ½ P. Vanillepuddingpulver 3 dag Kristallzucker 2 dag Butter 8 dag Kochschokolade 1 Kaffeelöffel Rum (38%) 2 Eiklar (Gewichtsklasse groß) 1 Packung Biskotten
Eine Rehrückenform (30cm Länge) etwa 15 Minuten ins Tiefkühlfach stellen. Mit Frischhaltefolie auslegen.3 Esslöffel kalte Milch mit den Dottern und Puddingpulver glatt rühren. Restliche Milch mit Zucker, der Butter, gehackte Schokolade und Rum zum Kochen bringen; von der Hitze nehmen. Aufgelöstes Puddingpulver unterrühren und unter ständigem Rühren (ganz wichtig) etwa 1 Minute kochen lassen; von der Hitze nehmen.Die Puddingcreme abwechselnd mit den Biskotten, (diese in 1/8 l Milch mit 2 Esslöffeln Rum oder einigen Tropfen Rum-Aroma verrühren) und die Biskotten darin vor dem Einfüllen in die Form kurz eintauchen in die vorgekühlte Form füllen. Zugedeckt am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Den Diplomaten-Pudding aus der Form auf eine Kuchenplatte stürzen und mit steif geschlagenen Obers, Orangenspalten und Cocktailkirschen garnieren. Dieses Dessert lässt sich gut vorbereiten. Ich wünsche gutes Gelingen. Liebe Grüsse Margreth Vötter alpengasthof@enzingerboden.at
Bauernkrapfen
Zutaten für 4 Personen Bauernkrapfen isst man entweder süß mit Marmelade und Staubzucker, oder pikant mit Sauerkraut. Zubereitung: Butter zergehen lassen, Milch dazu geben ganze Eier darunterrühren, dass muss handwarm sein. Dann Mehl salzen die Flüssigkeit darunter mischen, Hefe dazu und gut verkneten. Danach den Teig um die Hälfte aufgehen lassen, ca. 30-40min. an einem warmen Ort. Mit einem Löffel sticht man mittelgroße Stücke aus, die man auf ein bemehltes Brett legt und mit einem Tuch abdeckt. Diese Stücke nochmals ein wenig gehen lassen. Diese Stücke vor dem backen, von der Mitte aus ein wenig auseinnanderziehen. Eine große Pfanne mit Öl erhitzen und anschließend schwimmend die Krapfen goldgelb herausbacken. Sauerkraut: ca. 400 - 500g
beim Sauerkraut ist es ratsam vorher zu kosten, wie sauer es ist, da gibt es jede Menge Unterschiede. Ist es sehr sauer, spült man es kurz mit kalten Wasser in einem Sieb ab. Ansonsten gibt man nur etwas Wasser dazu, Lorbeer, Wacholderberrn, Kümmel ganz, eine Speckschwarte und kocht dieses 1/2 Stunde. Dann in einer Pfanne ca. 50 g Butter , eine kleine Zwiebel und 3 Knoblauchzehen (fein schneiden) und anglasieren, 1 Kaffeelöffel Mehl dazu geben und alles in das Sauerkraut gut verrühren. Ist das Sauerkraut noch sauer, gibt man noch etwas Zucker rein, oder man reibt einen Apfel rein. Hat es gar keinen Geschmack, kann man etwas Essig dazugeben und etwas Suppenwürze. Statt Mehl kann man als Bindung auch eine kleine rohe Kartoffel rein reiben. Noch ein paar Minuten kochen und fertig. Auf jeden Fall liebe Leser, muss der Geschmack rund sein. Ich wünsche gutes gelingen Margreth Vötter alpengasthof@enzingerboden.at Wenn es Fragen gibt, schreibt mir einfach!
Kaspressknödel
Zutaten für 4 Personen 4 Semmeln, od. ca. 200-250g Knödelbrot 2 Eier, ca. 1/4 l Milch, 1 kleine Zwiebel, etwas Öl zum Zwiebelrösten, Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Petersilie, 200g Pinzgauer Käse 2 mittlere gekochte Kartoffeln, ca. 150g griffiges Mehl Fett zum Ausbacken, eventuell Rindsuppe.
Zubereitung: Die Semmeln kleinwürfelig schneiden, salzen, pfeffern, Muskat, Petersilie, Eier mit Milch versprudelt, darüber leeren. 1 fein geschnittene Zwiebel im Fett anschwitzen, den Pinzgauer Käse kleinwürfelig schneiden. Wenn man keinen Pinzgauer Käse bekommt, kann man auch Tilsiter (35% Fett) nehmen. 2 gekochte Kartoffeln reiben oder pressen, und alles zusammen zur Knödelbrotmasse mengen. Mehl drunter mischen. Dann kleine Laibchen formen und in Fett ausbraten. In Rindsuppe aufkochen und in der Suppe, mit Schnittlauch bestreut, servieren. Dazu passt Salat.
Tipp:
Wenn man keine Rindsuppe hat oder mag, kann man auch in Wasser (1l) eine halbe Zwiebel mit Schale, ein Lorbeerblatt einen Schuss Essig mild kochen, salzen mit etwas Gemüsesuppenwürze und Muskat abschmecken, fertig.
Manche essen die Kaspresser lieber ohne Suppe, dann sind es eben "Kasloabei", und dazu schmeckt Salat. Die nur in Fett rausgebratenen Laibchen eignen sich sehr gut zum einfrieren. Einfach gefroren in der Suppe aufkochen.
Ich wünsche gutes Gelingen Margreth Vötter alpengasthof@enzingerboden.at Gibt´s noch Fragen? dann schreibt mir einfach.
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