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UNSER ENZINGERBODEN ERZÄHLT ...
Unser Enzingerboden erzählt


Von Göttern und Lebensbäumen:
Aktiv werden und Lebendiges spüren mit Wacholder!

Jänner, Januar, January, Janvier – viele europäische Sprachen tragen im Namen den römischen Gott Janus in sich. Janus galt in der Antike als Gott der Türen, der Tore und der Eintrittsschwelle. In dieser Eigenschaft hatte er zwei Gesichter und auch zwei Blickrichtungen: Nach hinten und innen auf das Vergangene und nach vorne und außen auf die Zukunft und das Neue.

Später wurde Janus zum göttlichen Beschützer aller Anfänge: Ihm waren die ersten Stunde des Tages, die ersten Tage des Monats und das erste Monat des Jahres geweiht. So wurde also der Jänner zum Monat des Neuanfangs. Damit ist auch ein wunderbarer energetischer Zeitpunkt gekommen, Körper und Seele zu reinigen – sei es von belastenden Gedanken oder von ungesunden Schlackstoffen.

Die Pflanze, die uns dabei perfekt unterstützen kann, ist der Wacholder, "juniperus communis", wie sie auf lateinisch heißt. Schon der Name verrät viel: Das Wort "Junior" steckt drinnen, und das Wort "parere", was so viel wie "hervorbringen" heißt. Das Wort "communis" wiederum verrät uns, dass der Wacholder überall vorkommt und weit verbreitet ist. In einigen Alpenregionen wird der Wacholder liebevoll auch Frau Kranewitt genannt und verweist darauf, dass die Große Göttin als weißer Kranich den Baum bewohnt. Kein Wunder also, dass der Wacholder in vielen Kulturen als heiliger Lebensbaum verehrt wird. Als Lebensbaum bleibt der Wacholder selber immer jung, mit einer nie endenden Lebenskraft, die selbst in der kalten Jahreszeit nicht versiegt.

Unsere Vorfahren wussten das: Sie räucherten mit dem Holz, Harz und den Beeren ihre Wohnstätten und Ställe aus, und bis ins 20. Jahrhundert desinfizierten Bauern ihre Kranken- oder Sterbezimmer mit dem Rauch des Wacholders. Auch in meinem Alltag spielt der Wacholder eine wichtige Rolle. Er ist meine ganzheitliche Hausapotheke: Seine Beeren beleben den Verdauungsapparat, aktivieren die Nierenfunktion und reinigen von Bakterien, Viren und Pilzen. Der Wacholder stärkt unsere Abwehrkräfte und kräftigt unser Immunsystem.

 

Wacholderbeeren

 

Der Wacholder ist in ganz Europa heimisch. Er gedeiht sogar in unserem rauhen Alpenklima wunderbar und ist bis in Höhen von 2500 Metern zu finden. Für meine eigene Hausapotheke sammle ich am liebsten Beeren von besonders hochgelegenen Exemplaren. In ihnen steckt – so denke ich mir, nachdem sie den wildesten und rauhesten klimatischen Bedingungen trotzen – die geballte Widerstands- und Lebenskraft!
Aber Achtung: der Wacholderbaum, im Hochgebierge gibt es nur Sträucher am Boden kriechend, steht unter Naturschutz, weshalb bei Wildsammlungen nur die Beeren geerntet werden dürfen. Schwangere Frauen sollten übrigens auf die Kraft des Wacholders ganz verzichten, in dieser Phase ist die Pflanze einfach zu stark!

 

Magen- und Darmschmerzen?
Erste Hilfe mit Wacholder!

Der Wacholder verfügt neben blutreinigenden auch über krampflösende Eigenschaften. Deshalb hilft er sogar bei heftigen Krämpfen im Magen und Darm. Dazu werden etwa 10 getrocknete Beeren grob zerdrückt und mit heißem Wasser übergossen. Den starken Tee zugedeckt zehn Minuten ziehen lassen und in kleinen Schlucken trinken. In vielen Fällen werden dadurch die akuten Schmerzen sofort gelindert. Einen Arzt oder eine Ärztin sollte man bei wiederkehrenden Schmerzen natürlich trotzdem aufsuchen, um den Ursachen des Leidens auf den Grund zu gehen!

 

Wacholdertropfen bei Magenreizungen

Wer einen Reizmagen hat, kann sich selbst leicht unterstützende Wacholdertropfen zubereiten. Diese werden nach dem Essen eingenommen - etwa 20-30 Tropfen oder ein voller Teelöffel.

So wird's gemacht:

  • 10-15 dag zerstoßene Wacholderbeeren in einem Marmeladeglas in 42% Alkohol einlegen (etwa ein Drittel des Glases sollte mit Beeren gefüllt sein)
  • Rund drei Wochen ziehen lassen, dazwischen immer wieder schütteln
  • Abseihen und in ein sauberes, braunes Apothekerfläschchen abfüllen zu 100 ml abfüllen. Wer mag, kann der Tinktur noch einige Tropfen der Bachblüte "Impatiens" hinzufügen - für all jene Menschen, denen immer alles zu langsam geht und deren gereizter Magen eine Folge der Ungeduld ist. Eine wunderbare Begleitung und Unterstützung für die Darmgesundheit im Alltag.

 

Meine spezielle Jännerempfehlung:
Eine Kur mit Wacholderbeeren zur Blutreinigung
– eine wunderbare Unterstützung für Menschen
mit Gicht und Rheuma!


Das Schöne an natürlichen Heilmitteln ist, dass sie sehr einfach anzuwenden sind und wenig kosten. Und nichts ist einfacher, als eine kurmäßige Anwendung mit der Wacholderbeere zur Blutreinigung: Man beginnt mit dem Zerkauen einer Wacholderbeere am 1. Tag. Die Menge wird bis zum 15. Tag täglich um eine Beere gesteigert, d.h. am 15. Tag werden 15 Beeren gegessen. Danach wird die Dosis täglich wieder um eine Beere reduziert. Nach 30 Tagen ist die Kur für ein Jahr beendet. Diese Kur stärkt auch das Zahnfleisch und sorgt für reinen Atem.

 

Mein Geheimtipp: Mit ätherischen Wacholderöl Orangenhaut vorbeugen und die Haupt pflegen!

Ein sanftes naturkosmetisches Mittel ist mein herrliches Zellulitisöl, das bei regelmäßiger Anwendung einerseits Orangenhaut vorbeugt und lindert, andererseits wunderbar duftet und belebt. Es ist ganz leicht selbst hergestellt und erfreut mich eigentlich täglich!

Hier mein Geheimtip zum Selbermachen:

Zutaten und Herstellung:

  • 1/4 Liter Distelöl (Bio) - Distelöl zieht besonders gut und rasch in die Haut ein
  • ätherisches Wacholderöl (30 Tropfen)
  • ätherisches Zitronenöl (15 Tropfen)
  • 20 Tropfen Silicea (Schüsslersalz Nr 11 - in Tropfenform in der Apotheke kaufen)
  • Alle Zutaten gut verschütteln und in hübsche Flasche abfüllen
  • Morgens nach dem Duschen sanft Bauch, Beine und Po einreiben!
    Ein großartiger Start in den neuen Tag!

 

Tee mit Wacholderbeeren

Meine Gäste verwöhne ich jetzt natürlich nicht nur mit meinem berühmten wacholdrigen Hirschragout, das in Nullkommanix verspeist wird, sondern auch mit meiner kraftspendenden Jungbrunnenmischung - ein unvergleichlicher Krafttee, dem ich den Namen "Sonniges Gemüt" gegeben habe!

 

Wer diese Teespezialität genießen möchte, muss allerdings persönlich bei uns am Enzingerboden vorbeischauen - meine Jungbrunnen-Mischung ist und bleibt nämlich mein streng gehütetes Kräuterhexengeheimnis!

Ich freue mich auf ein Wiedersehen in diesem neuen Jahr, für das ich Euch hier auch die allerbesten Wünsche und Energien schicke!
Eure Margreth mit Familie


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