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Beifuß: Magie und Medizin

"Beifuß ist ein Geschenk der Göttin Artemis und wird gerühmt als Mutter aller Pflanzen, schreibt die Schweizer Apothekerin Ursula Stumpf in ihrem Buch Pflanzengöttinnen über das alte Heilkraut, das bei uns leider vielfach in Vergessenheit geraten ist. Er ist allerdings nicht nur ihr Geschenk, sondern war ihr auch geweiht: Im Altertum dienten Zweige und Blüten der Herstellung von Liebeszaubern, die vielfach auch mit Räucherritualen verbunden waren. In dieser Hinsicht zeigte der Beifuß vor allem euphorische und stimulierende Wirkung, die als wirksamer Schutz gegen alle Mächte der Finsternis eingesetzt wurde.
Mugwurz oder Machtwurz haben die Kelten den Beifuß auch genannt, die Wurzel, die kräftigt und wärmt.

Ob als Tee getrunken, als Tropfen geschluckt, als getrocknetes Kraut verräuchert, als Würzmittel verkocht oder als Badezusatz genossen: der Beifuß reinigt und unterstützt den Körper von Grund auf. Mit Hilfe von Beifuß verlassen Schadstoffe den Körper, seine Bitterstoffe bringen den Stoffwechsel in Gang und regen körpereigene Abwehrkräfte an. Er ist unser heimisches "Echinacin".

Beifuß wirkt bei Magenstörungen mit Mundgeruch, Galle- und Leberleiden ebenso wie bei Menstruationskrämpfen. Bäder in Kombination mit der Einnahme von Tee oder Beifußtropfen (als Tinktur) helfen gut bei Blasen- und Eierstockentzündungen. Bei Gebärenden regt er die Wehentätigkeit an und hilft bei der Abstoßung der Nachgeburt. Bis heute ist der Beifuß als Frauenkraut bei Hebammen in Verwendung. Hildegard vom Bingen empfahl den Beifuß als Würzmittel für alle fetten Speisen – eine Empfehlung, der ich in meiner Küche ebenso folge: Kein Schweinsbraten oder Gansl ohne Beifuß, sage ich immer.

 

Beifuß

Beifuß (Artemisia Vulgaria), auch wilder Wermut genannt, gehört wie die Edelrauten Arten zur Familie der Korbblütler. Er gedeiht in jedem Boden, wächst oft an sonnigen Wegrändern und wird bis zu anderthalb Meter hoch. Ich verwende ihn besonders gerne als Verdauungskraut in Form einer Spezialtinktur oder in Form eines Kräutersalzes.

 

Kräutersalz mit Beifuß

Heute verrate ich Euch ein Rezept zur Herstellung eines selbstgemachten Kräutersalzes, das Fleischspeisen nicht nur einen würzigen Geschmack gibt, sondern Fleisch auch besonders gut verdauen lässt. Die Herstellung ist denkbar einfach und wer Lust hat, macht ein bisschen mehr davon und füllt es in hübschen Gläsern mit netten Etiketten ab - erfahrungsgemäß ein willkommenes Mitbringsel zu jeder spätsommerlichen Grillparty!

Zur Herstellung des Kräutersalzes wird benötigt:

  • 500 Gramm Steinsalz oder Himalayasalz
  • 200 Gramm getrockneten Thymian
  • 150 Gramm getrockneten Beifuß
  • 150 Gramm getrockneten Rosmarin

Zubereitung:
Die getrockneten Kräuter mit dem Salz mischen und in einer Küchenmaschine oder einer sauberen Kaffeemühle vermahlen. Wer diese Geräte nicht hat, füllt das Gemisch einfach in einen Mörser und macht es händisch - funktioniert auch!

Tipp:
Das Salz mit seinem mild-würzigen, leicht bitteren Geschmack schmeckt auch gut auf einem Butter- oder Käsebrot!

 

 

Margreth's Magenfein-Tinktur

Um mir die Kräfte des Beifußes über das Jahr zu erhalten, setze ich eine Tinktur aus mehreren Kräutern an. Auf diese Weise stehen mir die Heilkräfte des Beifußes in gut haltbarer Tropfenform zur Verfügung. Dies ist auch deshalb praktisch, weil mich diese Medizin, in kleinen Apothekerfläschchen zu 50 ml abgefüllt, auch auf Reisen begleiten kann. Die Kräuter verarbeite ich meistens frisch, wenn mir etwas fehlt, nehme ich das Kraut einfach in getrockneter Form dazu. Die Fläschchen gibt es in der Apotheke, praktisch ist auch eine Pipette dazu!

Zutaten:

  • 500 ml Ansatzschnaps, ergibt 10 Fläschchen á 50 ml (38% Alkohol)
  • 100 Gramm Beifußblätter
  • 50 Gramm Rosmarin
  • 50 Gramm Roßminze (oder Pfefferminze)
  • 10 Gramm Kamille

So wirds gemacht:

  • Kräuter klein schneiden und in ein sauberes Schraubglas füllen
  • Mit dem Alkohol aufgießen
  • An einem dunklen Ort 3 - 4 Wochen ziehen lassen, dazwischen immer wieder schütteln
  • Am Ende abseihen und in braunen Fläschchen abfüllen. Beschriften nicht vergessen!

 

Weißsee Gletscherwelt
© Weißsee Gletscherwelt
Meine Lieben,
Die heißen Sommertage sind vorbei, die Tage werden schon wieder ein bisschen kürzer und die Abende drinnen umso gemütlicher! Aber noch steht der Altweibersommer mit seinem blitzblauem Himmel und seinen goldenen Farben vor der Tür und lockt uns in die Natur hinaus!

Kraft, Energie und Sonne tanken, heißt es jetzt, bevor der Herbst beginnt!
Bis zum 18. September haben wir unsere Pforten noch für Euch geöffnet, dann starten wir in unsere Herbstpause.

Auf euren spätsommerlichen Besuch freut sich
Margreth


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