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UNSER ENZINGERBODEN ERZÄHLT ...


Der Enzingerboden und seine Menschen sind authentisch, er will Ihnen ein kleines Stück Alltag näherbringen – erzählerisch, aber mit viel Inhalt ...


Meine Lieben!
Zum Oktober ein Loblied auf die Kraft der Wurzeln!

Jetzt spüren wir, wie die Tage kürzer werden und der Sommer sich endgültig zu verabschieden beginnt. Die Ernten sind eingebracht und die fortschreitende Blätterverfärbung an den Bäumen zeigt an, dass sich die Säfte und Kräfte der Pflanzen in ihre Wurzeln zurückziehen. In ihrem Inneren ist bereits alles angelegt für die Geburt von neuen Blättern und Knospen im nächsten Frühjahr – gut verpackt in einer Schicht aus Harz und Wachs, geschützt vor Frösten, eisigen Winterwinden und Schnee, der unsere Almen und Berge bald wieder bedecken wird.

Jetzt ist also die Zeit, wo die geballte Kraft der Pflanzen in den Wurzeln der Pflanzen ruht: Ein besonderes Geschenk der Natur an uns Kräuterfrauen, die wir uns ein paar Wurzeln ausgraben dürfen, um die Vorräte unserer Hausapotheke für das kommende Jahr anzufüllen.

Eine spezielle Gabe ist die Wurzel des Beinwells (Symphytum officinale), den ich Euch als eines der ältesten europäischen Heilpflanzen heute ein wenig vorstellen möchte. Er hat seinen Namen von den Beinen, denen er so wohl (well) tut. Insbesondere die Beinwellwurzel verfügt über Eigenschaften, die sich nachweislich positiv auf den Bewegungsapparat auswirken. Ihre Inhaltsstoffe, u.a. das enthaltene Allantonin, wirken beruhigend, entzündungshemmend, kühlend, lindernd, wundheilend und schmerzstillend. Beinwell hilft und unterstützt also bei Blutergüssen, Quetschungen, Verstauchungen und soll sogar gebrochene Knochen wieder zusammenfügen. Als TEH-Praktikerin meine ich jedenfalls, dass eine selbstgemachte Beinwellsalbe in keiner Kräuterapotheke fehlen darf – deshalb entführe ich Euch mit meinem Newsletter diesmal ausnahmsweise in die Geheimnisse meiner Salbenküche!

 

Beim Sammeln von Beinwell

 

Der Beinwell wächst gerne an Bachufern Gewässerrändern, und feuchten Gräben. Wo er sich wohlfühlt, dort breitet er sich aus – auch in meinem Garten, der stets der Ausgangspunkt für meine beliebten Kräuterwanderungen ist!

 

Eine Naturapotheke mit bewährten, alten Hausmitteln
sollte in keinem Haushalt fehlen! Eine Beinwelltinktur
und eine Beinwellsalbe gehören unbedingt dazu!

 

Beinwell-Tinktur

Der Beinwell ist wegen seiner angeblich Leber schädigenden Wirkung aufgrund enthaltener Pyrrolizidin-Alkaloide ein wenig ins Abseits geraten. In den letzten Jahren sieht man also von einer inneren Einnahme eher ab. Dies tut allerdings seiner wunderbaren Wirkung als altes Hausmittel bei allen Schmerzen des Bewegungsapparates keinen Abbruch. Eine Tinktur zur äußeren Einreibung ist leicht selbst hergestellt. Sie hilft bei Prellungen, Verstauchungen, Muskel- und Knochenverletzungen.

Zutaten:

  • frische Beinwellwurzeln
  • Weingeist oder anderer hochprozentiger Schnaps (mind. 70 % Alkohol)
  • Flasche aus dunklem Glas

Herstellung:

  • Beinwellwurzeln sauber waschen, klein schneiden und locker die saubere Flasche anfüllen
  • Mit dem hochprozentigen Alkohol auffüllen
  • Drei Wochen an einem geschützen, kühlen Ort ziehen lassen
  • Abfiltern, mit ein wenig abgekochtem Wasser verdünnen (um den Alkoholgehalt zu verringern) und in eine Braunglasflasche abfüllen.

Salben selbst herzustellen gehört zu den schönsten
und kreativsten Tätigkeiten von uns Kräuterfrauen.
Aus der Wurzel des Beinwells lässt sich jedenfalls
ganz leicht eine wunderbare Salbe zaubern,
deren Wirkung viele Wehwehchen kuriert!

 

In den meisten gekauften Salben sind synthetische Stoffe enthalten, die vom Körper oft nicht so gut aufgenommen werden können. Der Vorteil einer selbstgerührten Salbe ist also, dass man Qualität und Inhalt selbst bestimmen kann. Eine Salbe enthält immer ein Basisöl und natürliche Härtungsmittel wie Bienenwachs, im Gegensatz zu einer Creme jedoch keine wässrigen Bestandteile. Da eine Salbe relativ fest ist und langsam und stetig in die Haut einzieht, hat sie eine nachhaltigere und längeranhaltende Wirkung als zum Beispiel eine Tinktur, die bei häufigerem Gebrauch die Haut aufgrund ihres Alkoholgehalts austrocknet. Eine Salbe gibt ihre Inhaltsstoffe langsamer an die Haut und die darunterliegenden Schichten ab und unterstützt so den natürlichen Heilungsprozess.

 

Beinwell-Salbe

Zutaten:

  • 1/4 Liter hochwertiges Olivenöl
  • 250 Gramm frische oder getrocknete Wurzeln
  • 45 Gramm unbehandeltes Bienwachs
  • Zubehör: Glasschüssel (z.b. größeres Gurkenglas), Kochtopf, Mullbinde oder Baumwolltuch Salbentiegel

Schritt 1:
Wurzeln ausgraben und mit einer Bürste reinigen, trocknen lassen

Schritt 2 - ein Beinwellmazerat herstellen:

  • Das Olivenöl im Wasserbad sanft erhitzen und kleingeschnittene Wurzeln hinzugeben.
  • Das Gemisch bei niedriger Hitze (nicht mehr als 50 Grad) etwa 30-40 Minuten sieden lassen.
  • Das Gemisch am besten einen Tag stehen lassen, um die Heilkraft bestmöglich von den Wurzeln ins Öl zu ziehen.
  • Eventuell noch einmal sanft erwärmen, bevor die Wurzeln durch ein Sieb mit einem Mullbinde oder einem dünnen Baumwollstoff abgefiltert werden.
  • Sicherstellen, dass keine Wurzelreste im Öl verbleiben (Schimmelgefahr)!

Schritt 3 - die Salbe herstellen:

  • Das fertige Mazerat mit dem Bienenwachs unter gelegentlichem Rühren erneut sanft erwärmen, bis das Wachs geschmolzen ist.
  • Sofort in saubere Gläser abfüllen.
  • Mit Deckel erst verschließen, wenn die Salbe ein wenig abgekühlt und fest geworden ist. wird (verhindert die Bildung von Kondenswasser im Salbentiegel).
  • Bei dunkler und kühler Lagerung (nicht im Kühlschrank) ist die Salbe etwa zwei Jahre haltbar.

 

Beinwell

 

Die Beinwellsalbe unterstützt wunderbar bei allen Muskel- und Knochenverletzungen (nicht auf offene Wunden aufgetragen). Neben den Wurzeln können im Frühling und Sommer natürlich auch die hübschen Blüten und Blätter des Beinwells verarbeitet werden. Sie lassen sich, ein wenig zu Brei gequetscht, als frische Kompressen bei Verstauchungen auflegen.

 

Beinwell-Wurzel Das Leben im Wechsel der Jahreszeiten ist auch für uns Menschen wichtig. Wir brauchen einen gelegentlichen Rückzug und Phasen der inneren Einkehr, damit wir uns erholen, regenieren und neue Kraft tanken können.

Diesen alten Rhythmus der Natur pflegen wir auch im Alpengasthof Enzingerboden. Deshalb schließen wir in der Zeit von 21. September bis 19. Dezember 2015, um wieder Energie zu tanken.

Ab 19. Dezember bis 2. April sind wir wieder für unsere Gäste da und heißen Euch herzlich willkommen! Für Anfragen und Buchungen sind wir jederzeit per Mail oder Telefon erreichbar.

Mit oktoberlichen Grüßen, Eure Margreth


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