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UNSER ENZINGERBODEN ERZÄHLT ...


Lichtes Junigrün für nächsten Winter:
Heilsames aus Fichte

Wenn ich an die Fichte denke, steht vor meinem Auge ein großer, mächtiger Baum. Wenn sie frei wachsen darf, steht sie gerne alleine, überblickt die Weite, ist von Wind und Wetter zerzaust und steckt voll wunderbarer Heilkraft! Wer also die lindernden Kräfte der Fichte nutzen will, muss diese ganz besonderen Wetterfichten in den Bergen suchen: Abseits der vom Menschen geschaffenen Forstwälder.

Die Volksheilkunde kennt viele Anwendungen, in denen die Fichte, ebenso wie die Tanne, ihre wohltuende Wirkung entfalten kann. Nicht zufällig gibt uns der Geruch von Fichtennadeln, die im Advent im Kerzenlicht glühen, das Gefühl von Schutz, Geborgenheit und Wärme: Sowohl das Fichtenharz als auch die Zapfen und das Harz haben in der Räucherheilkunde lange Tradition – lange bevor Weihrauch und Myrrhe aus dem Orient zu uns kamen, wurden sie bei uns zur Desinfektion und energetischen Reinigung von Räumen eingesetzt.

Wer im Winter also wirkungsvolles Räucherwerk haben oder einen Vorrat an heilenden Hausmitteln haben möchte, tut gut daran, jetzt, im Juni zu sammeln, um noch die Kraft der jungen Triebe zu nutzen! Bei uns am Enzingerboden sind sie jetzt genau richtig, um gesammelt zu werden!

 

Fichte am Enzingerboden

 

Die Fichte unterscheidet sich von der Tanne durch die Wuchsform der Zapfen: Bei der Fichte hängen sie herab, bei der Tanne stehen sie aufrecht. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören Terpentinöl (im Harz), ätherische Öle (die auch in der Aromatherapie Anwendung finden), Gerbstoffe, Ameisensäure und Zucker. Allgemein betrachtet, wirkt die Fichte durchblutend, hustenstillend, schleimlösend, entzündungshemmend und entschlackend!

 

Pechsalbe aus Fichtenharz

Zu meinen allerliebsten Salben gehört die Pechsalbe: Hergestellt aus Fichtenharz (= Pech), Bienenwachs und Olivenöl, lässt sie sich nicht nur sehr einfach herstellen, sondern gehört neben meiner Ringelblumensalbe auch zum wichtigsten Bestandteil meiner Hausapotheke. Ich verwende sie sowohl zur Wundheilung und bei kleineren Hautirritationen, ebenso bei Gelenksentzündungen, muskulären Verspannungen oder kalten Füßen: Die leicht wärmende Wirkung ist überaus wohltuend.

Sogar als kosmetisches Mittel ist die Pechsalbe wunderbar: Rechtzeitig für die Flip-Flopsaison sorgt sie bei starker Hornhautbildung (Schrunden) für glatte Fersen: Nichts hilft hier besser als eine über Nacht aufgetragene Pechsalbe (am besten in Kombination mit Socken). Das wirkt wahre Wunder!

Übrigens: Das Sammeln des Fichtenharzes ist an keine Jahreszeit gebunden, nur bitte daran denken, dass man ausschließlich das Harz alter und bereits verheilter Baumwunden nimmt!

Zur Herstellung einer Salbe wird benötigt:

  • 200 Gramm Olivenöl (kann zum Beispiel auch ein Auszugsöl mit Ringelblume oder Johanniskraut sein)
  • 40 Gramm Bienenwachs (Bio)
  • 60 Gramm Fichtenharz
  • ätherische Öle (optional): z.B. Fichte, Tanne, Latschenkiefer
  • hitzebeständiges Glasgefäß
  • Salbentigel

Zubereitung:
Das Olivenöl mit dem Harz im Wasserbad erwärmen und schmelzen lassen. Besonders kräftig wird die Salbe, wenn man diesen Vorgang mehrmals wiederholt, also das Gemisch zwischendurch auskühlen lässt und dann nochmals erwärmt. Wenn man die Salbe im Herbst oder Winter kocht, kann man sie, so wie früher, einfach am Ofen stehen lassen! Danach das Harz abseihen und das Gemisch nun mit dem Bienenwachs erwärmen, bis dieses geschmolzen ist. Wer möchte, kann nun noch einige Tropfen ätherisches Öl hinzufügen: Besonders gut eignen sich Fichtenöl, Tannenöl oder Latschenkieferöl. Anschließend in saubere, möglichst sterile Salbentigel abfüllen und mit offenem Deckel aushärten lassen. Kühl und trocken lagern.

 

Selbstgemachter Fichtensirup

 

Sirup aus Fichtenwipferl

Der Fichtenwipfel-Sirup aus den jungen, hellgrünen Triebspitzen ist seit vielen Generationen ein bewährtes Hausmittel bei Husten ud Erkältungskrankheiten, das auch Kindern gut schmeckt. Es wirkt schleimlösend, enthält zudem Vitamin C und mit seiner antiseptischen Wirkung stärkt es auch das Immunsystem und lässt uns wieder zu Kräften kommen. Das Gute daran: Die Zubereitung ist denkbar einfach !!!

Zutaten:

  • 300 Gramm Fichtenwipfel (junge, helle Triebe)
  • 600 Gramm Rohrzucker
  • Frische Thymianzweige (optional)
  • Großes verschließbares Rexglas

Zubereitung:
Diese Zutaten werden abwechselnd in das Rexglas geschichtet, wobei man mit den Wipfern beginnt und mit einer Zuckerschicht endet. Generell soll die Wipferlschicht etwa doppelt so dick sein wie die Zuckerschicht. Das Glas an einem sonnigen Ort zwei bis drei Wochen stehen lassen, dann abseihen und in sauberen Gläsern abfüllen. An einem dunklen Ort aufbewahrt, hält dieser Sirup etwa ein Jahr.

Dosierung bei Husten und Erkältung:
3 x täglich ein Kaffeelöffel vor oder nach dem Essen.

Mein Spezialtipp:
Besonders wohlschmeckend ist ein Aufguss mit heißem Wasser: Dafür einen Teelöffel in einer Tasse mit heißem Wasser aufgießen, eventuell noch etwas frisch gepresste Zitrone oder eine Orange dazugeben!

 

Ausbildung zur TEH Naturapotheke

Meine Lieben, wir öffnen wieder unsere Pforten!

Von 11. Juni bis 18. September könnt Ihr bei uns am Enzingerboden wieder Batterien aufladen und Erholung tanken!

NEU! Mein ALMZAUBERGARTEN, wurde neu angelegt, 3 Hochbeete kamen dazu. Die Freude ist groß, die ich im Rahmen meiner beliebten Kräuterführungen mit Euch teilen möchte.

Übrigens: Ich habe im Mai die Ausbildung "Naturapotheke" gemacht. Eine Woche Salben rühren, Kräuteressig, Sole, Öle ansetzten u.v.m. Wieder viel gelernt.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen, inzwischen alles Liebe und Gute!
Margreth

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