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UNSER ENZINGERBODEN ERZÄHLT ...


Der Enzingerboden und seine Menschen sind authentisch, er will Ihnen ein kleines Stück Alltag näherbringen – erzählerisch, aber mit viel Inhalt ...


Meine Lieben!
Die leichten, duftenden Sommertage sind da!

Der Sommer hat uns endlich wieder! Auch bei uns, in den sonst kühleren Bergen, ist es angenehm warm geworden. Bienen schwirren durch die duftende Sommerluft und sammeln den Nektar, aus dem der wunderbare Blütenhonig entsteht. Zu den aromatischen Sommerkräutern, den die Bienen so lieben, gehört unter anderem der Quendel – der kleine, bei uns heimische Bruder des Thymians, der an trockenen, sonnigen Wiesenböschungen, Wegrändern und Waldlichtungen wächst und unser Herz mit seinen violetten, hübschen Blütchen erfreut. So klein und zart das Kraut – so groß sein Geschmack und seine Kraft!

Als frisch diplomierte TEH-Praktikerin (TEH=Traditionelle Europäische Heilkunde) muss ich einfach ein Loblied auf ihn singen: Am bekanntesten ist sein Einsatzgebiet natürlich überall dort, wo festsitzender Schleim gelöst werden soll oder wo Husten und Bronchialleiden quälen. Jetzt ist also die richtige Zeit zum sammeln und trocknen, um für Herbst und Winter mit dem passenden Tee gerüstet zu sein! Der Quendel kann aber noch viel mehr: Ursprünglich eine der Göttin Freya geweihte Heilpflanze, ist er auch ein traditionelles Frauenkraut, das zur Geburtsvorbereitung, bei schmerzhaften Wehen und bei Wechseljahrbeschwerden zum Einsatz kommt. Außerdem hilft er bei Verdauungsbeschwerden, nervösen Nervenleiden, Schlaflosigkeit, Flechten, Ausschlägen und altersbedingten melancholischen Zuständen wie Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit. In der Küche findet er überall dort Anwendung, wo man mit Thymian würzt. Er enthält etwas weniger ätherische Öle und ist daher milder, bleibt aber trotzdem herrlich aromatisch! Quendel passt daher besonders gut zu allen Hühner- und Fischgerichten und macht sich hervorragend mit Kartoffelgerichten.

Und weil jetzt gerade auch die ersten Heurigen – die g'schmackigen, zarten und frisch geernteten Kartoffeln in den Regalen der Geschäfte stehen – schicke ich Euch ein einfaches raffiniertes Rezept, das für mich den ganzen Geschmack des Sommers repräsentiert: mit all der Leichtigkeit und Lebensfreude, nach der wir uns das ganze Jahr sehnen!

 

Blühender Quendel

 

Meine speziellen Rezept-Tipps für den heißen Juli - unbedingt ausprobieren!

 

Geschmorte Quendel-Kartoffeln

Zutaten:

  • 1 kg Heurige (möglichst kleine Kartoffel)
  • Eine Handvoll Quendel (wahlweise Thymian)
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 4-5 Zehen Knoblauch (geviertelt / grob geschnitten)

Zubereitung:
Die frischen Kartoffeln (je nach Größe) 8-10 Minuten bissfest vorkochen. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen (nicht zu heiß), Knoblauch, ungeschälte Kartoffeln und den abgezupften Quendel dazu geben und bei mittlerer Hitze so lange schmoren, bis die Kartoffel durch sind und eine schöne Farbe angenommen haben. Gelegentlich umrühren bzw. Pfanne durchschütteln. Am Ende einfach noch mit etwas Salz abschmecken – fertig!

Dazu passt für die vegetarische Variante einfach ein knackiger grüner Blattsalat mit Apfelessig – herrlich! Oder auch ein frischer Bachsaibling mit Quendel.

 

Quendel-Bachsaibling in Alufolie - ein absolutes Leichtgericht!

Zutaten:

  • Bachsaibling (kann auch ein Filet sein), beidseitig leicht gesalzen
  • Ein paar Quendelzweige (wahlweise Thymian)
  • 2-4 EL Olivenöl
  • Eine unbehandelte Zitrone
  • Alufolie (je nach Größe zum Einpacken des Fisches)

Zubereitung:
Alufolie mit Olivenöl bestreichen (damit der Fisch nicht kleben bleibt). 2-3 Zitronenscheiben (je nach Fischgröße) auflegen und den beidseitig gesalzenen Bachsaibling drauflegen. Die restlichen Zitronenscheiben mit den Quendelzweigen auf der Oberseite auflegen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln. Wer mag, kann natürlich auch noch eine Knoblauchzehe im Ganzen hinzufügen!

Alufolie oben einschlagen, verschließen – und ab ins vorgeheizte Rohr:
Bei 180 Grad rund 15 (Filet) oder 20 Minuten (Bachsaibling im Ganzen) schmoren!

 

Und hier zum Gustieren noch zwei Rezepte
für die Schönheit und die G'sundheit!

 

Quendel-Tinktur

Nach dem Essen einfach 20 Tropfen pur oder mit etwas Wasser verdünnt einnehmen – erleichtert die Verdauung!

Zubereitung:

  • 5 EL Quendel mit ¼ Liter Alkohol (mind. 60%) übergießen
  • Zwei bis drei Wochen stehen lassen, danach abfiltern und in eine dunkle Flasche abfüllen.

 

Quendel-Blütenessig

Dieser Blütenessig ergibt ein herrlich erfrischendes und gesundes Sommergetränk, wenn man Mineralwasser damit aromatisiert! Großartig auch in der kosmetischen Anwendung: Ein paar Tropfen ins Wasser und wir haben ein Gesichtswasser produziert, dessen antiseptische Wirkung die Haut nicht nur reinigt, sondern auch tonisiert und erfrischt!

Zubereitung:

  • Abgezupfte Quendelblüten (wahlweise Thymianblüten) in ein verschraubbares Glas füllen (Glas etwa ein Drittel gefüllt)
  • Mit warmen Apfel- oder Mostessig übergießen und gut verschlossen an einen sonnigen Ort stellen
  • Zwei bis drei Wochen lang (je nach gewünschter Geschmacksintensität) täglich schütteln, danach abseihen und abfüllen.

 

 

Quendel Wer gerne räuchert, dem empfehle ich zum Abschluss, ein wenig getrocknetes Quendelkraut auf das Räucherstövchen zu legen – duftet herrlich, bringt den Sommer und hebt die Stimmung!

Mit diesen Tipps vom Enzingerboden schicke ich ganz liebe Sommergrüße und freue mich auf ein Wiedersehen – vielleicht schon im August, wo wir ein spezielles Angebot vorbereitet haben ...

Ich wünsche euch gutes Gelingen!
Eure Margreth


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