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UNSER ENZINGERBODEN ERZÄHLT ...
Unser Enzingerboden erzählt


Imbolc und Maria Lichtmess:
Von der Rückkehr des Lichts!

Der 2. Februar markiert im Festtagskalender der Jahreszeiten in vielen Kulturen einen bedeutsamen Tag: Die Kelten feierten das Fest Imbolc zu Ehren ihrer Göttin Brigid, die als Hüterin von Heilquellen und als Schutzpatronin aller Hebammen und Gebärenden vitale Lebenskraft und Neubeginn verkörpert.

Reinigung, Fruchtbarkeit und die Rückkehr des Lichts standen im Zentrum der alten, keltischen Rituale. Dieses Fest lebt auch in christlichen Traditionen weiter: Aus der keltischen Muttergöttin Brigid wurde Maria, aus Imbolc das katholische Fest Maria Lichtmess. Die Symbolik blieb die Gleiche: Wie Brigid wird auch Maria als jungfräuliche "Göttin" verehrt, die – so der katholische Glaube – an diesem Tag nach ihrer Geburt wieder "rein" wurde.

Das Besondere und Schöne am Februar ist für mich tatsächlich das Licht: Die Tage werden spürbar wieder länger, die Luft erscheint mir besonders klar und hell. Unsere Almen zeigen ein ganz eigenes Leuchten und Strahlen! Der Winter ist in unseren Höhen natürlich noch nicht vorbei, aber die Amseln beginnen bereits mit ihrem ersten Liebeswerben und singen unsere Gäste in den Tag.

In den milderen Tälern stecken sogar Schneeglöckchen, auch "Lichtmessblümchen" genannt, ihre zarten Blütchen aus der Erde. Zarte, sternförmige Blütchen hat übrigens auch ein von mir sehr geliebtes Winterkräutlein: die Vogelmiere, allerdings erst, wenn es wärmer wird. Dennoch steckt in diesem hübschen, wildwachsenden Gartenkraut geballte Kraft, die ich mir gerne zu Nutzen mache und an alle weiterempfehlen kann! Von wegen Unkraut, wie viele meinen!

 

Vogelmiere
© Lisa Rettl, Wien

 

Die Vogelmiere (stellaria media) strotzt trotz äußerlicher Zartheit vor schier unverwüstlicher Lebenskraft – sogar im Winter! Genau diese Kraft ist es auch, die uns diese Pflanze schenkt, wenn wir sie unserem Körper zuführen. Ihre Käfte sind vitamin- und mineralstoffreich - speziell Vitamin C, Kalium und Kalzium lassen sich mit der Vogelmiere leicht und gut verträglich aufnehmen. Allgemein kann ich über die Vogelmiere sagen: sie weckt unsere Lebenskräfte und bringt alle Energien zum Fließen!

 

Meine Februarempfehlung für frische Kraft:
Smoothies mit Vogelmiere!

 

Smoothie mit Vogelmiere

Wie viele Wildkräuter hat die Vogelmiere einen etwas erdigen herben, leicht bitteren Geschmack, der allerdings in Kombination mit anderem Obst oder Gemüse keineswegs dominiert. Mit Früchten gemixt, ergibt ein Vogelmiere-Smoothie ein spitzenmäßiges Frühstück, das den Start in jeden Arbeitstag erleichtert. Smoothies sind natürlich vielfältigst kombinierbar und zu Experimenten, das Kräutlein überall beizumischen, möchte ich an dieser Stelle unbedingt ermutigen! Hier eine wohlschmeckende Empfehlung zum Einstieg in die Kraft der Vogelmiere:

Zutaten für zwei Portionen:

  • 1 Banane
  • 1 Apfel oder 2 Karotten (wenn Karotten dann auch 1 TL gutes Öl)
  • 1 kl. Hand voll Vogelmiere aus dem Garten – hier ist weniger mehr
  • 1/4 Milch (kann auch Soja, Mandel- oder Reismilch sein)

So wird's gemacht:
Vogelmiere mit Milch im Standmixer mixen, bis eine grüne, sämige Basis entstanden ist. Dann die Banane und den Apfel bzw. die Karotten, in grobe Stücke zerteilt, dazugeben, und weitermixen, bis eine glatte Flüssigkeit entstanden ist. Nach Bedarf und Vorliebe noch etwas Milch begeben, oder wer es süßer mag, kann natürlich auch noch Honig hinzufügen!

 

NARRENZEIT!

 

Bald kommt die Zeit des Faschings heuer fällt er ja in den März: Und ja, da darf, da muss gesündigt werden!!! Meine Faschingskrapfen sind - so die einhellige Meinung meiner Gäste - in jedem Fall eine Sünde wert. Wer Lust auf Selbermachen hat, dem sei hier mein Rezept verraten, alle anderen sind zum Sündigen am Enzingerboden herzlich willkommen!

 

Margaretha's Faschingskrapfen

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • 30 cl Milch
  • 70 g Butter
  • 40 g Rohrzucker
  • 1/4 TL Salz
  • Abrieb von 1/2 Zitrone
  • 5 Dotter
  • 1/2 l Öl oder Butterschmalz zum ausbacken
  • Marillenmarmelade zum Füllen

Zubereitung:
1.) Die Zutaten für den Teig - möglichst alle handwarm - in einer Schüssel oder in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten, so lange bis er sich gut vom Rand löst. Das dauert etwa 10 Minuten.

2.) Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

3.) Arbeitsfläche mit Mehl bestauben, den Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen und nicht mehr kneten. Teig auf 1,5 cm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher (Durchmesser 8 cm) Scheiben ausstechen. Diese mit einem Tuch bedecken und noch einmal 10 Minuten gehen lassen.

4.) In einem Topf Pflanzenöl oder Butterschmalz auf 160 Grad erhitzen, ein paar Krapfen einlegen - nur nicht zu viele, weil sie brauchen Platz zum Schwimmen! Deckel drauf (ca. 2 min.) dann gehen die Teiglinge besser auf. Wenn die Unterseite goldbraun ist, umdrehen und auf der anderen Seite goldbraun backen. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Die Marillenmarmelade in einen Spritzsatz mit langer schmaler Tülle geben und die Krapfen füllen. Mit Staubzucker bestreuen. Fertig!

Tipp: Unbedingt aufpassen, dass das Fett nicht zu heiß wird, ansonsten werden die Krapfen schnell braun, bleiben aber innen noch teigig!

 

Faschingskrapfen Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß beim Krapfenbacken, kommt gut durch die Faschingszeit und genießt die Rückkehr des Lichts!!!

Alles Liebe vom Enzingerboden,
Eure Margaretha


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