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UNSER ENZINGERBODEN ERZÄHLT ...


Die Weide, eine Frühlingsliebe

"Bäume sind nicht nur die grüne Lunge der Erde", sondern auch, so schreibt der baumkundige Renato Strassmann, "Begleiter der Menschen, Ratgeber und heilsame Beschützer." Einen Baum liebe ich dabei ganz besonders, die Weide.

Speziell um diese Jahreszeit – wo der Winter noch nicht ganz fort und der Frühling schon in der Luft ist – bedeutet sie mir viel: Zeugt sie doch als eine der ersten Bäume von der Wiederkehr des Frühlings: Ihr bräunlich-gelbes Winterkleid mit den biegsamen, weichen Trieben, wandelt sich nun immer mehr über ein leuchtendes Gelb zu einem zarten Grün – ja, und dann ist der Frühling wirklich da!

Um die Weide, die alten "Hexenbäume", ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. In der griechischen Antike war sie Demeter, der Göttin des Wachstums und der Erde geweiht. Seither ist die Weide zu einem vielseitigen Symbol mit unterschiedlichen Bedeutungen geworden: Sie ist der Baum der Trauer, der Trennung und des Todes, aber auch der Baum der Fruchtbarkeit, der Wiedergeburt und der Erneuerung. Was ihre Kraft als Heilmittel angeht, ist ihre Wirkung ebenfalls seit der Antike bekannt und es gibt unter den großen Heilkundigen der Geschichte kaum eine Persönlichkeit, die nicht auch auf die Weide Bezug genommen hätte:

Hippokrates, Dioskurides, Hildegeard von Bingen, Paracelsus – sie alle kannten die zusammenziehenden, wundheilenden, fiebersenkenden und auch schmerzstillenden Eigenschaften der Weide, die sich in wissenschaftlichen Untersuchungen späterer Zeit auch bestätigt haben. 1898 war es gelungen, aus der Weidenrinde die Salicylsäure herzustellen – den Wirkstoff des Aspirins, womit weltweit eine neue Ära der Schmerzbekämpfung begann. Es ist die im April und Mai gesammelte Rinde (salicis cortex), die ihre heilende Wirkung entfaltet, wobei für die (volks)medizinische Verwendung vor allem die Purpurweiden, Bruchweiden, Silberweiden oder Reifweiden herangezogen werden.

Die innere Einnahme wird allerdings nicht von jedem Menschen vertragen: Die Gerbstoffe der Weidenrinde können bei Personen mit empfindlichem Magen die Magenschleimhäute reizen und Beschwerden hervorrufen – also bitte aufpassen. Gänzlich unbedenklich und dabei sehr hilfreich ist der Einsatz der Weidenrinde in der äußerlichen Anwendung, etwa als Gurgelwasser bei Entzündungen in den Mundhöhlen oder im Rachenraum. Außerdem ist die Weidenrinde auch ein sehr probates Mittel bei Schweißfüßen – wer darunter leidet, sollte das einfache alte Hausmittel einfach mal ausprobieren.

 

Treibende Weide im Frühling

 

Alle Bäume haben ihre ganz eigene Energie, deshalb entfalten sie auch ihre Wirkung (Silvotherapie), wenn man sich in ihre unmittelbare Nähe begibt und sich deren Knospen einverleibt.

Die Energie der Weide ist generell weich, entspannend und beruhigend, sie harmonisiert negative Gedanken. Sie ist in der Lage, Müdigkeit sowie seelische und körperliche Schmerzen, aufzulösen. Das Frühjahr eignet sich besonders gut, um sich diese spezielle Energie zunutze zu machen: Täglich ein paar Knospen, frisch vom Baum gepflückt, langsam kauen. Dies stärkt unsere Vitalfunktionen und aktiviert die Selbstheilungskräfte.

 

Alte Weidenmedizin

In der Volksmedizin wird diese Tinktur in Tropfenform bei fieberhaften Erkrankungen, grippalen Infekten, Kopfschmerzen und rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Ich verwende die Tinktur in verdünnter Form vor allem als Gurgelwasser – hilft sehr gut bei offenen, entzündlichen Stellen im Mundraum.

Zur Herstellung einer Tinktur wird benötigt:

  • frische Weidenrinde: im April oder Mai gesammelt, da enthält sie die größte Kraft
  • Schraubglas mit Deckel
  • Mindestens 60% Alkohol, damit sich die Wirkstoffe aus der Rinde auch wirklich lösen können.

Zubereitung:
Gewünschte Menge der Weidenrinde klein schneiden, das Schraubglas locker zu zwei Drittel befüllen und mit dem Alkohol aufgießen. Für rund vier Wochen an einen dunkeln Ort stellen und von Zeit zu Zeit gut durchschütteln. Dann durch einen Filter abgießen, in eine dunkle Flasche abfüllen und beschriften. Dies ergibt eine sogenannte Urtinktur, deren Heilkraft bei guter und dunkler Lagerung etwa zwei Jahre, oder auch länger hält.

Dosierung für Erwachsene zum Einnehmen:
Nach den Mahlzeiten ein bis drei Mal täglich 20 Tropfen in etwas Wasser verdünnt, dabei das Wasser vor dem Schlucken eine Zeitlang im Mund behalten. Wie gesagt: Vorsicht wegen dem Magen!

Zum Gurgeln: einen bis zwei Teelöffel Tinktur mit etwas Wasser verdünnen, gurgeln und dann ausspucken.

 

Fußbäder mit getrockneter Weidenrinde

Wer an Schweißenfüßen leidet, dem empfehle ich gerne Fußbäder mit getrockneter Weidenrinde (wahlweise auch Eichenrinde). Dafür einen starken Absud herstellen - Rinde mit Wasser kurz aufkochen lassen und dann noch rund 20 Minuten ziehen lassen.

Hier kann man ruhig ein bis zwei Liter herstellen – abgefüllt in eine Flasche und im Kühlschrank gelagert, behält die Brühe ihre gute Wirkung sieben bis acht Tage.

Einfach jeden Tag, am besten Abends, eine Tasse Weidenrindenabsud ins Fußbad geben, eventuell noch ein wenig ätherisches Salbeiöl, am besten mit einem Schluck Milch vermischt (zur besseren Emulgierung), hinzufügen.

15 Minuten die Füße bei einer individuell als angenehm empfundenen Temperatur baden. Eine kurmäßige Anwendung des Fußbad über den Zeitraum von zwei bis drei Wochen mindert die Schweißbildung.

 

Enzingerboden Meine Lieben, die Wintersaison geht jetzt zu Ende und wir haben vom 4. April bis 11. Juni Betriebsurlaub.
 

Von 11. Juni bis 18. September könnt Ihr wieder bei uns Kraft tanken, Kopf auslüften, Seele baumeln lassen - wandern und natürlich unsere schönen Bergkräutlein bewundern und genießen!

 Alles Liebe und einen guten Start in den Frühling wünscht Euch
Margreth


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